Mehrheit der Information Worker hat auf Basis von fehlerhaften Daten bereits falsche Entscheidungen getroffen
Baden-Dättwil, 3. Juli 2006 - Die Verwendung fehlerhafter Business-Daten ist ein weit verbreitetes Phänomen, das sich durch alle Bereiche der Wirtschaft zieht. Die Folge sind schlechte Entscheidungen, Produktivitätsverlust und die Zunahme von Arbeitsstress. Von den Unternehmen wird diese Vertrauenskrise in die Qualität der Informationen häufig gar nicht wahrgenommen.
75 Prozent der befragten Information Worker haben bereits auf Basis von fehlerhaften, unvollständigen oder widersprüchlichen Daten beziehungsweise Informationen Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellten. Dies ergab eine aktuelle Umfrage in den USA, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland, die von Harris Interactive im Auftrag von Business Objects durchgeführt wurde. Dagegen gaben nur etwa 10 Prozent der Befragten an, stets über alle benötigten Informationen zu verfügen, um guten Gewissens Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Ein Executive Summary der Ergebnisse ist unter www.businessobjects.com/dataqualitysurvey verfügbar.
Fehlerhafte Daten tragen auch dazu bei, dass der Arbeitsstress ansteigt; zudem erweisen sie sich häufig als kostspielig. Die Umfrage ergab, dass bei rund 89 Prozent der Information Worker schon mindestens einmal die Daten, die sie als Entscheidungsgrundlage verwendet hatten, durch Kollegen oder Vorgesetzte infrage gestellt wurden. Laut der Umfrage dauerten Entscheidungsprozesse oftmals mehrere Stunden, weil die Korrektheit und Qualität der zugrunde liegenden Daten zunächst geprüft werden mussten. Information Worker in den USA wenden dafür beispielsweise durchschnittlich 12 Stunden in der Woche auf, was einen erheblichen Produktivitätsverlust bedeutet. Die finanziellen Auswirkungen sind enorm: Zwölf Stunden pro Woche für die Datenverifizierung könnten ein Unternehmen mit 1’000 Angestellten wöchentlich mehr als 600’000 US-Dollar kosten (bei 30 US-Dollar pro Stunde je Mitarbeiter).
„Information kann für jedes Unternehmen zu einer Belastung werden“, erklärt Frank Dravis, Vice President of EIM Product Marketing bei Business Objects. „Diese Umfrage stützt unsere Auffassung, dass schlechte Datenqualität heute in vielen Unternehmen ein Problem ist, das einen hohen Preis in Form von schlechten Entscheidungen und Produktivitätseinbussen fordert. Wird dieses Problem mit der entsprechenden Priorität angegangen, werden korrekte, vollständige und vertrauenswürdige Daten und Informationen zu einem wertvollen Gut, die Innovationen unterstützen und das Unternehmen voranbringen. Um dies zu erreichen, benötigen Unternehmen Enterprise Information Management (EIM)-Lösungen, die eine Reihe von Anwendungen und Services umfassen. Unter unseren Kunden finden sich zahlreiche Beispiele für den positiven Effekt dieses Ansatzes.“
Business Objects verfügt über ein vollständiges Angebot an EIM-Lösungen, darunter Produkte für Datenintegration, Datenqualität, Metadaten- und Lifecycle-Management. Weitere Informationen sind unter www.businessobjects.com/products/eim verfügbar.
Information Worker: Information Worker sind Angestellte, die Daten aus den folgenden Anwendungen nutzen, um geschäftliche Entscheidungen im Rahmen ihres Jobs zu treffen: Tabellen, Berichte, Business Intelligence Software, Dashboards sowie andere Anwendungen, die vom Arbeitgeber eingesetzt werden.
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