"Wer sein Management auf Kennzahlen stützt, benötigt ein entsprechend leistungsfähiges System im Hintergrund. Wir haben uns für den Marktführer Business Objects entschieden, weil wir ein leistungsstarkes Abfrage- und Reportingtool brauchten, das sowohl unsere Key Performance Indikatoren aufzeigen kann, als auch in der Lage ist, aus den grossen Datenmengen in unserem Unternehmen aussagekräftige Reports zu erzeugen."

Thierry Schafflützel, Head of Corporate Accounting, UBS Wealth Management & Business Banking

Neues Reportingsystem versorgt UBS mit schnellen, konsistenten Informationen

Herausforderung
UBS ZentraleAls eines der 10 grössten Finanzinstitute ist die UBS einer der wichtigsten globalen Anbieter im Investment Banking und im Wertschriftengeschäft sowie der weltweit führende Vermögensverwalter. In der Schweiz ist die UBS die Nummer 1 im Individual- und Firmenkundengeschäft und stützt sich – wie die meisten modernen Banken – auf finanzielle Kennzahlen, um geschäftliche Entscheidungen zu treffen.

Das Problem, welches sich den Managern der UBS stellte, war die Notwendigkeit eines schnelleren Zugriffs auf Informationen. Die bestehenden Buchhaltungs- und Management-Informationssysteme, die in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen waren, stiessen an ihre Grenzen und näherten sich zudem in den meisten Fällen dem Ende ihrer Lebensdauer. Die UBS benötigte ein adäquates Berichtssystem, um die Key Performance Indicators (KPIs) für das strategische und operative Management ihres Geschäfts verfolgen zu können. Diese KPIs umfassen die Überwachung der Kapitalrendite, das Kundenvermögen insgesamt wie auch die Neugeld-Zuflüsse.

Lösungsansatz
Für viele Banken stellt sich nicht so sehr die Frage, wann sie das bestehende System ersetzen sollen, sondern vielmehr womit. Zur Stützung ihrer Marktstärke und ihres kontinuierlichen Wachstums suchte die UBS ein fortgeschrittenes Buchhaltungs- und Berichts-system, welches den externen (IAS, US GAAP, SOX und Basel II) und internen (auf Kunden-, Produkte- und Profit Center-Ebene) Berichtserfordernissen genügen konnte.

UBS wählte Business Objects, den Marktführer in Unternehmensberichterstattung, um mit Beratern von Accenture bei der gemeinsamen Implementation einer neuen Initiative namens GEAR – Global Environment for Accounting & Reporting (globale Infrastruktur für Buchhaltung und Berichtswesen) – zusammenzuarbeiten. Das Ziel bestand darin, die getrennten Systeme für Finanz- und Betriebsbuchhaltung in eine zentrale Plattform zu überführen. Um dies zu erreichen, waren die Zentralisierung aller Finanztransaktionen und die Verwendung einer einzigen Buchhaltungslogik notwendig. Letztere wurde in einem Hauptbuch gespeichert und in allen relevanten Formaten für die externe und interne Berichterstattung zugänglich beziehungsweise verteilbar gemacht. Ausserdem war ein Ausbau der Buchhaltungslogik notwendig, um die Umsetzung des Basel II Abkommens und die damit verbundene Erstellung aller nötigen Berichte zu gewährleisten.

Ergebnisse
Business Objects war als Partner von UBS bei der erfolgreichen Implementation von GEAR behilflich. In der Tat ist dieses integrierte Berichtssystem eines der grössten und sichtbarsten – sowohl extern als auch intern – Buchhaltungssysteme, welches je in der Finanzdienstleistungsbranche implementiert wurde.

Seit der Inbetriebnahme des Systems können nun täglich 20 bis 30 Millionen Transaktionsbelege gespeichert und verarbeitet werden. Jeweils ab 18 Uhr werden die gesamten Informationen von beinahe 170 verschiedenen Datenquellen an den zentralen Datenspeicher übertragen. Über Nacht erfolgt die Verarbeitung der Daten, wonach ab sieben Uhr morgens auf die gebrauchsfertigen, tagesaktuellen Berichte – wie zum Beispiel Profit Center-Berichte – zugegriffen werden kann. Dies ermöglicht es den Managern, sich laufend auf die aktuellsten Zahlen abzustützen. Standardisierte Berichte können so beispielsweise zeigen, ob das Kommissionsgeschäft den Erwartungen entspricht, oder ob sich Leistungssteigerungen ergeben haben – sei dies aufgrund von Marktfluktuationen oder einem tatsächlichen Zufluss einer erhöhten Nettogeldmenge.

Die Manager von UBS haben somit Zugang zu einer Vielzahl von verlässlichen Informationen, welche ihnen jederzeit die aktuellsten Daten ihrer Hauptkunden, -produkte und -geschäfte liefern. Die vielen Vorteile des neuen Buchhaltungs- und Berichtssystems umfassen:

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